Mittwoch, 19. November 2008

Life's a beach

Leben an Hafenstädten hatte schon immer diverse Vorteile. Man kam einfach hin, aber auch wieder weg. So war ein Zustrom an Menschen, Produkten und Ideen gesichert. So bauten wohl weder die Römer noch die Griechen aus Zufall ums Mittelmeer und die Ägypter von dort aus den Nil runter ihr Imperium. Das Finnland ein Teil Schweden und dann Russlands wurde hing lag auch daran dass es mal ne richtig schöne Küsten an der Ostsee hatte. Trotzdem schafft es Finnland nicht wie ander Staaten dadruch am Nabel der Zeit zu sein und vllt. selber kulturelle Impulse in die Welt zu senden ( wie soll dass auch gehn bei solchen Headlineren wie Stockholm, Leningrad, Revall und Riga), aber irgendwann landete auch hier die Flaschenpost des Pop. Somit konnte Schlomo Zeuge der Hippie-Bewegung werden, die eben auch nicht von fragwürdigen Meerinspiration lassen kann. Zwar musste erstmal den staunenden Finnen erklärt werden dass die Zahl auf dem Button 68 und nich 89 ist und man nicht den 19 Jahrestag des Mauerfalls feierte, sie so also mal wieder richtig spät dran warn, aber kollektiv verordneter Selbsvertrauens-mangel und die höchste Selbstmordrate der Welt kommen nicht von ungefähr (aber keine Angst sie haben die Lösung gefunden).




Also auf ins Getöse des Menschen-meeres und den zarten Wellen der freien Liebe entgegen. Den Vorteil der freien Liebe bekamm Schlomo schon bald zu spüren. Ja der würde Schlomo gerne seine Koje zeigen.





Doch Freiheit wird hier fundamental genommen. So gabs bald auch andere Interessenten die die Prinzipien kannten. Schlomo als unheilbares Opfer des Lookism kam darüber nich so schnell weg. DAS müssen Hippies akzeptieren!?! Tja kein Omlett ohne Eier zu zerschlagen wirtzelte die Polenconnection in der Warteschlange und Schlomo verstand plötzlich warum der Antichrist der Hippie Szene Lemmy ausschließlich mir Prostituieren verkehrte. Freie Auswahl, keine Gespräche über den Sinn des Lebens und man bezahlte mit dem Lohnsklaverei und nicht seinem ästhetischen Empfinden.

Selbst Niraj hatte nur noch verachtung für das, was diese Menschen aus der vermeintlich indischen Inspiration gemacht hatten? Soll das etwa Goa?





Komm wir gehn nach Goa! Also nix wie weg hier!







Für Schocks dieser Art haben die Finnen schon ihrer Wundermittel gefunden: Alkohol. Verwirrt und demoralisiert fragte sich Schlomo ob es denn wirklich keine Gruppe gibt die nicht tigerfeindlich, spassbremsend und ästhetisch fragwürdig ist? Und wo zur Hölle ist er? Aber die Frage konnte nicht mehr beantworten werden, denn Dunkelheit füllte die Umgebung. Irgendwann vernahm Schlomo ein seltsames Hämmern, aber sanfter als die Qualen die sonst maltretierte Eisenstäbe von sich geben...

Magisch angezogen folgt Schlomo dem Hämmern das sich immer mehr zu einem Brummen wandelt und sich in seiner steigende Lautstärke Melodie entlocken lies. Die Straße wird zum Wald und im Dickicht von Bäumen erscheinen Lichter, in allen Faben die noch fesselnder wirken. Es gibt Licht am Ende des Tunnels und zwar vieles davon in allen Farben. Die Musik hat sich zu einer sphärische Klang-untermalung gewandelt. Schlomo befindet sich nun auf einem Hügel auf dessen Spitze ein Pavillion steht, dem die Farben und die Musik zu verdanken sind. Um ihn herum bewegen sich Menschen mehr oder weniger rhytmisch und sie scheinen sich nonverbal zu verstehen, denn reden tun sie nicht. Sie fassen sich aber auch nich an oder betreiben sonstige sozial Interaktion (was Soziologen natürlich umgehen verneinen würden), sondern jeder scheint für sich alleine in dem Ozean bunter Klangsphären zu schwimmen, wie eine Meute unter Schock stehender Schiffinsassen auf hohem Meer nachdem ihr Kahn gekenntert ist. Zufrieden grinsend und mit sich im reinen, während sich gerade das warme Gefühl von den Beinen kommend ausbreitet. War das etwa Goa? Egal! Schlomo war im Himmel gestrandet! Und von hier treibt Schlomo nichts mehr weg. Es müsste schon eher zerren.



Freitag, 14. November 2008

Blank Generation

Lang lebe die Postmoderne. So gibt es eine RIESIGE Auswahl an Dingen die man tun kann. Oder auch nicht. Deswegen hat man bald allerdings irgendwie die Übersicht verloren. Damit das ganze nich in einer Zivilisationspanik ausartet, hilft das nur Peergroup suchen. Aber völlig ahnungslos in der komplexen Welt, gehört Schlomo einedeutig zur Blank Generation. Aber das ist halb so schlimm, denn so kann Schlomo:

"I belong to the blank generation and
I can take it or leave it each time
I belong to the blank generation but
I can take it or leave it each time"


Und weil Schlomo schlau und jung ist und dank dem Studium diverser Jugendkulturen weiß, dass es einige gibt und man die richtige nich so schnell findet, heißt es erstmal: austesten!

Same procedure: erstmal auschecken was hier alles geboten wird. Ein musikalischer Abend in einer Bar, warum nicht. Viele leute gehen in Bars, Bars gibts überall, das liegt bestimmt daran dass sie das Beste überhaupt sind!








Hmm. Bisher dachte Schlomo immer Platten wären aus so hartem, gerillten Plastik wie bei dem Typen der bei ihnen zu Untermiete wohnt. Allerdings sieht diese eher aus wie die Haut von Mochalöwe. Und das findet Schlomo irgendwie fragwürdig. Nicht, dass seine Artgenossen neben potenzsteigernden Chinesensuppen (naja fast, aber Capt. Mocha gab irgendwann doch mal zu das Tiger nur die metrosexuelle Variante wären, die der Meinung wäre ohne Bart, aber mit ordentlich Make-up wäre man viel attraktiver. Und außerdem machen Längsstreifen schlank. Das hätten sie jetz davon ...), jetz auch noch für die akkustische Beschallung Schlomos zukünftigen Jugendkultur herhalten müssen. Ne, so ein Oi! möchte Schlomo dann doch nicht sein. Ein bischen kritisches Bewußtsein muss schon her!

Also auf zu den Meistern kritischen Bewußtseins: Crustpunks!

Zum glück war ja ein Reclaim the Streets Festival, wo man nachdem man mutig Helsinkis unbefahrenste Straßen-kreuzung okupiert hatte, sich ganz dem Anti-faschis-tischen, Anti-rassis-tischen, Antisexistischen, Antihomphoben, Anti-antisemitischen, Antikapitalischen, Antiauthoritären, Antimilitatistischen und Anti-Atom Kampf für Anarchie, Frieden und bezahlbares veganges Fastfood widmen konnte. Komisch nur, dass die mehr gegen als für was sind. Aber wusste nicht schon Adorno, wenn man nur gegen was, und nicht für was ist, kann man wenigstens nicht aus falsche Pferd setzen? Nur, wo ist die Band? Und wer weiss aus was die ihre Musik machen? Veganen Tigerschallplatten?

Die Crustszene jedenfalls gibt sich nicht mit Kleinigkeiten zufrieden. Und in einer Szene wo selbst das Standard-inventar größer als Schlomo ist, sind die Karriere-chancen eventuell sehr begrenzt... Ausserdem muss man sich da viel zu viel merken. Ein Anti würde doch reichen...







Schlomo hat deswegen nun beschlossen einfach mal Anti-Crust zu sein. Aber jedes Anti, brauch auch ein Pro. Alte Ying Yang Weisheit. Aber was? Und schon flattere die(?) Lösung herein: ein kostenloses Festival! Is ja ganz schön hier. Nur mal warten wie die Bands so sind. Soll alles möglich sein, wird also schwer mit der Szene. Aber vllt. sollte Schlomo Pro-Vielfalt sein? Oder Pro-kostenloses-Festival? Vllt. ist es so toll das Pro-Festival schon reicht? Nachdem Schlomo sich durch den Banddschungel gehört hat, und sich durch 7€ günstiges Festival Essen gekämpft hat, hat er eine Lösung gefunden: Er ist Pro-kostenlos. So hält sich der Verlust in Grenzen. Ja Adorno, wir wissen... Sollte Schlomo nun den Pfad der Subkulturen verlassen ohne trautes Heim? Gibt es denn wirklich keine endgültigen Wahrheiten mehr? Langsam versteh Schlomo den Reiz von Religion, Verschwörungstheorien und Godwin's Law. Aber muss es das schon gewesen sein? Sich grungig in die Welt der Besserwisserei verabschieden ohne Klubs, Konzerte und Kotzen?

Den so schlecht ist das alles ja nicht....


Auch wenn man zum ordenlichen Abrocken immer noch hochgehalten werden muss...

Montag, 20. Oktober 2008

This is not the Finnish national anthem

But it should be.

Lang lebe die Prüderie

Finnland ist ja ein sehr protestantisches Land mit 83% Anteil, ist aber sonst sehr deutsch. Man hat Kirchensteuer, ne 2. Volkskirche(die Orthodoxe) rückläufigen Mitgliedszahlen und 2% Kirchgängern. Ist also nicht alles verloren. Trotzdem wirkt sich der Protestantismus wie üblich negativ aus und hat neben fragwürdigen Alkoholregelungen(kein Alkoholverkauf vor 9 und nach 9 in Supermärkten, keine Alkohol in den letzten 30min vor Schluss, Alkoholverkauf mit über 5% nur in staatlichen Alkoholläden, Alkoholsteuern...)
Aber neben der nur widerwillig aufgegebenen Prohibition, oder zunehmenden Raucherdiskriminierung, gibt es auch noch etwas was man sonst 100% protestantisch is. Das Feigenblatt. Nach dem die USA als freies Land ja schon immer den einen oder anderem Wahn durchgehen lassen, was auch grandioserweise in der Simpsons Folge Itchy&Scratchy&Marge dargestellt wurde (ab Minute 19, für all diejenigen hyperaktiven time-is-money freaks), ging auch der Protestantismus nich spurlos an Finnland vorbei.

Andereseits scheint sich Schlomo unterhalb eines Feigenblattes wohler zu fühlen als ohne.











Die Finnen sollten sich aber schon fragen ob bei Handgemengen gut gebauter Jünglingen mit einer großen starken Schlange sich sich an den Körpern entlang schlängelt das Feigenblatt dem ganzen wirklich die Sünde nimmt...







Immerhin fühlt man sich nachdem man durch den künstlerischen Sündenpfuhl gelaufen ist auf den Beichtstuhl-unibänken definitiv unwohl. Und sei es nur aufgrund protestantischer Handwerkskunst. Schlomo bekommt schon fast ein Hohlkreuz!

Dienstag, 14. Oktober 2008

Finnische Fahrtenplaner

Kennen kein geht nicht. Und das im wörtlichen Sinne. Während der/die tomanische ZugfahrerIn schon einmal flucht wenn ab halb 2 keine züge mehr fahren, ist das ein Gefühl das Finnen nicht kennen. Denn es gibt keine Minute in der man/frau in Helsinki nicht voran käme. Bei den heutigen Sprit und Strompreisen nicht möglich? Nun nur wenn man konventionell denkt.

Wobei sich die Finnen jetz allerdings schon die Frage gefallen lassen müssen, warum sie dann noch Atomkraftwerke bauen, und nich auf ebenfalls ressourcenärmere und schon länger erprobte Mittel umsteigen.

Montag, 22. September 2008

I take pictures, photographic pictures

Was Depeche Mode können, kann Schlomo schon lange, wenn auch nicht ganz freiwillig. Der Finne als solcher traut Mensch/Schlomo nur dann, wenn er auch photographisch beweisen kann das er ist wer er sein soll. No Photo no Disco.
gesagt getan. Also, wir sind immernoch in Finnland, erstmal anstellen.














Die Ausrüstung ist auch hier Schlomo feindlich, aber das klappt schon.












Wenn dann mal nix mit der Paarung wird!













Doch Moment! Wer is dieser Typ auf dem Photo? Wurde Schlomo etwa Opfer einer Urban Myth? Der Finnland Trip wird immer mysteriöser.

Samstag, 30. August 2008

Finnished after 3 weeks

Damit Schlomo einen Monat früher aus seiner alten Heimat fliehen durfte, musster er einen Pakt eingehen. Zwar nicht direkt mit dem Teufel, aber mit seiner Sprache. Zumindest laut der Meinung vieler Indoeuropäe,r die verzweifeln an beliebig langen Wörtern, null Erahnungsfähigkeit und einer Grammatik die am liebsten hinten alles anbaut. Von dem massiven herumwerfen mit Vokalen mal abgesehen. Aber das man verlangt diesen Dämon innerhalb von 3 Wochen zu besiegen wußte Schlomo noch nicht. So kann der ersten tag noch freudetrahlend beginnen. Aber wo sind alle anderen?










Erstmal checken was es hier so kulturell gibt. Oh, Hamlet.












Aber der Müsiggang hielt nicht lange. V.a. bei so einer Streber-konkurrenz die sich auch noch selbst Punkte giebt. Vllt. ist Lisas psychotischer Benotungs- zwang doch ein allgemeines Phänomen wissens-begabter. Schlomo wird langsam unwohl...









Doch nach 3 und einem schriftlichen wie mündlichen Test ist klar: Schlomo hats geschafft und zwar mit 98 Punkten!











Die Streber-konkurrenz hingegen bekommt dekadenter- weise 102 1/2 Punkte. Immerhin nicht 103 und Schlomo ist wieder beruhigt. Wars das streben wirklich wert. Triumphal verächtlich lächelnd leht sich Schlomo zurück.

Dienstag, 26. August 2008

Please take a number

Wer bisher dachte Tomanien wäre das Land der Bürokratie der irrt. Weder Hartz4 noch das Auswandern aus der DDR halten da mit. Eher schon die alten Römer, die Finnen immerhin als erste erwähnten(grandioses Zitat gibts wenn ichs wieder gefunden hab). So ist schlangenstehen in bester britischer Manier angesagt. Ein Highlight ist das Bekommen eines Fahrscheins.

Dafür muss man sich erstmal im Magistrati (Össis sollten wissen was das is), bestätigen lassen, dass man hier wohnt. Dann bekommt man einen Zettel mit dem man eine Etage weiter sich einen größeren Zettel holen kann, für 3,70, der, weil größer, viel besser geeignet ist zur Bestätigung(dass es die Finnen mit Größe haben werdet ihr noch weiter unten sehen). Dann kann man zum Fahrtenamt sich eine Karte kaufen, die man anschließend im R-Kioski aufladen kann(die erste Ladung erfolgt glücklicherweise noch im Fahrkarten- haus). Sollte man allerdings nur die Hälfte zahlen wollen, muss man nur bestätigen dass man ein "Perminent Resident" ist. Dafür muss man nur zur Registration Office gehen, allerdings spätestens um 7, denn um 8 machts auf, um anschließend eine Nummer zu bekommen die einen berechtigt eine Nummer zu bekommen(wobei es die erste Nummer draußen gibt, die 2. drinnen). Diese Nummer berichtigt nach ca. 4h zum vereinbaren eines Termins. Dieser Termin(in ca. 3 Wochen, selbe Prozedur mit Nummmer für Nummer), sorgt dafür das man Berechtigt ist einen Termin auszumachen um überprüft zu werden ob man auch alles hat um ein Perminent zu werden(bei diesem Termin bringt man erstmal alles mit was man für nötig hält."Was braucht man denn?" "Was haben sie denn?" ). Beim anschließenden Termin(ca. 3 Wochen und nich schon beim letzten), bekommt man gesagt was gefehlt hat. Solbald man alles hat, wird einem bekannt gegen ob man überpüft wird. Und wenn, falls positiv hat man ca 1-2 Monate später seine Karte. Wenn das mal kein Service ist. 4-5 termine, und dabei wollte man doch nur eine Zettel. Tja in Finnland kümmert man wirklich um einen. Aber das ist erst der Anfang!
Ein weiteres Problem tat sich auf als Schlomo endlich an der Reihe war um ein Konto zu öffen. Vorsichtshalber alles mitgenommen, wurde im plötzlich klar warum es gut war sein Geburtsland zu verlassen. Als er nämlich seinen Pass zeigen sollte, konnte ihn der Sachbearbeiter nur ungläubig anschaun und gab ihn zu verstehen dass er so kein Konto aufmachen konnte. Der Pass sei schlicht und ergreifend: zu klein. Er steckt ja nichtmal in einem Buch. Sämtliche Erklärungsversuche wie, das it der deutsch Pass, man beachte die Aufschrift "Identity Card" halfen nichts. Kein Hardcover, kein Pass. Doch Schlomos dagegenhalten und stur sein hatte Erfolg: Er fragte nach. Eine halbe Stunde später die Rettung: Jemand hatte ihm die Augen geöffnet! Naja nicht ganz. Skeptisch gab er bekannt, man mache "eine Ausnahme". Er würde das ja nicht machen. Geben großmächtig damit an, Erfinder des Buchdrucks zu sein und dann produzieren die wasserfeste Schülerausweise als Identitässymbol. Das schien überstanden. Doch das war erst der erste Schritt. Als Schlomo, ganz im finnischen Zeitgeist, Onlinebanking machen wollte, wurder er erneut auf die Probe gestellt. Er müsse die polizeiliche Registrierung vorweisen. Aber er sei doch schon registriert. Ja, aber nicht bei der Polizei. Die fragt einen zwar das gleiche, aber dafür kostet der Zettel 40€. Ob Schäubles Zentrales Melderegister vllt. doch den Datenschutzverlust wert ist? Billiger wirds auf alle Fälle. Und stressfreier. So muss man sich bald nirgendwo mehr anmelden. Die Daten haben sie ja eh schon. Aber nun ist Schlomo abgehärtet. Finne sein kann durchaus relaxend sein.
Hier bestätigt Schlomo dass er auch wirklich in dem Appartment wohnt für dass er den Schlüssel hat(erst dann gibts Internet).










Hier wartet Schlomo auf den mündlichen Test.












Und hier aufs Klo.













Jetz wissen wir auch was der Reiseführer meinte als er sagte, dass man in Finnland keine Angst vor Dränglern haben brauch. Versucht nur mal beim Bäcker mit der falschen Nummer einzukaufen. Dafür braucht ihr schon besonderes Talent.

Sonntag, 17. August 2008

Ein tag später

Mi casa e su casa

So jetz heißt es erstmal Zimmer zumüllen. Ein totes Zimmer ist keins zum Wohlfühlen!











Na gut eine bischen was kommt auch in den Schrank. Aber diese finnischen Schränke sind nix für Schlomo. Die fränkische Schweiz daheim erflogreich ignoriert und jetz is Climbing action angesagt... Aber das war noch gar nichts.. Jetz kommt der Super GAU








Kein Internet = kein E-Porn!
Einfach machen diese finnen einem das nicht...











Wenigstens ist die Küche hat anschluss ans Elektronennetz und ist fast wie neu! Oder wie steht es doch so schon in der Broschüre für Erasmusser "Es ist nicht schelchter, nur anders". Also jetz mal nicht rumdeutschen und die positiven Seiten entdecken!







Und wer hätte es gedacht: von den Mitbewohnern ist keiner deutsch. Ich sollte öfters Sonder-wünsche aufschreiben. Das ist Lediglich ihr aller lieblings Supermarkt: Lidl. Und von dem studieren wir grad fleißig die Super-Sonder-Angebote wie ein Stück Käse für 8€. Aber vllt. stelle ich euch erstmal die Crew von links beginnend vor: Da wäre der italienische Lover Boy Lorenzo, der (flämisch) belgische Art-Designer Nerd Thomas und der Grund warum nun alle Tschechen denken Briten wären unhöffliche zuspät-kommer: Niraj. Wo bei man zu seinem Schutz sagen muss, er ist nicht unhöfflichen. Lediglich seine chronischen Terminaversion wird von Tschechen als solchen betrachtet und das macht ihm sehr zu schaffen. Neben seinern Koch und Aufbewarungskünsten.

Wie diese Bananen, die eindeutig auf die dunkle Seite der Macht gewandert sind. Doch Niraj, der stets das gute sieht und von dem Schlomo deshalb laut Akademischen Auslandsamt viel lernen muss, sagte dazu:"Von aussen sind sie vllt. schwarz. Aber innen sind sie dafür noch gefroren."






Flucht, Meeres- und Zeitzonen-überquerung und Fundamental-philosophie rafften letzendlich auch seine letzten Ressourcen dahin. Doch sollter er diesen Schlaf besser genießen. Denn viel Zeit lässt ihm das Land der Elche von nun an nicht mehr.

Mittwoch, 13. August 2008

Schlomo par avion

Endlich kein Bodenkontakt mehr...













Obwohl man daruf sicher auch laufen könnte....












Aber erst noch ne unbedingt notwendige Zwischen- landung in der Hauptstadt mit einem Aufenhalt von 2h. Die von Airberlin scheinen das mit Berlin sehr genau zu nehmen. Nicht nur, dass man wohl immer erstmal nach Berlin fliegt(zum Glück bin ich nach München gefahren!), sondern man hat auch noch Zeit sich die Stadt anzuschaun. Sollte man den Ausgang finden...




Jetz aber heißt es, bedächtigt warten. Das ist eine Gabe die man in Finnland brauchen wird...











Wieviel davon wohl Alkohol- mitbringsel sind? Es gibt ein bischen DDR wohl überall... Wenigstens kann Schlomo in diesem Punkt schon mal mit 40%DIY-Oma-Bio-Birnen-Schnaps punkten. Die Staatsbürgerschaft ist wohl nur noch eine Formsache...







Das Wetter wird immer schlechter... Wir können nicht mehr weit weg sein...












Dieser Boden sieht doch viel freundlicher aus. Inselgruppen die wie Walfamilien aussehen, sind doch tausenmal besser als verkabelte Rohrzangen. Minä olen Soumeassa!

Checking the German Traffic System


Nachdem zu Fuss zum Auto erträglich war, heißt es ertmal cruisen...











Autobahn scheint so weit zu funktionieren...












Also die Parkbänke sind an sich auch bequem...aber was ist wenn man aufs klo muss...oder frau?











Sieht viel versprechend aus...













Mal schaun, wenn das nett aussieht werd ich wohl ab sofort weiblich werden...Das mit dem Geschlecht sollte man sich nämlich gut überlegen, man könnte es in bestimmten Situationen bereuen!








Tja, Schlomo das war wohl nix. Schlomo ist laut Wikipedia ein männlicher Vorname und trotz Gender-mainstreaming sind die deutschen Pissoirbeamten konsequent im erhalten der Hygieneapartheid.








So ein doofes Land. In Helsinki kanns nur besser werden. Jetz nix wie zum Flugzeug.












Oder wie sagten es doch die Boxhamsters so schön"Was ist nur los in meinem Land, ich will nicht mehr im sitzen pissen!"










Es kommt einmal im Leben der Zeitpunkt, da kann mans nicht erwarten nach München zu kommen..











FJS hatte seine Gründe neben Airbus auch noch den zweitgrößten Flughafen Deutschlands zu gründen. Leider hat er die Vollendung des fehlenden Teils nicht erlebt. Somit vollendet Schlomo sein Werk. Also auf den Flugplatz und rein in den Airbus.This country is made for Emmigration!