Montag, 20. Oktober 2008

This is not the Finnish national anthem

But it should be.

Lang lebe die Prüderie

Finnland ist ja ein sehr protestantisches Land mit 83% Anteil, ist aber sonst sehr deutsch. Man hat Kirchensteuer, ne 2. Volkskirche(die Orthodoxe) rückläufigen Mitgliedszahlen und 2% Kirchgängern. Ist also nicht alles verloren. Trotzdem wirkt sich der Protestantismus wie üblich negativ aus und hat neben fragwürdigen Alkoholregelungen(kein Alkoholverkauf vor 9 und nach 9 in Supermärkten, keine Alkohol in den letzten 30min vor Schluss, Alkoholverkauf mit über 5% nur in staatlichen Alkoholläden, Alkoholsteuern...)
Aber neben der nur widerwillig aufgegebenen Prohibition, oder zunehmenden Raucherdiskriminierung, gibt es auch noch etwas was man sonst 100% protestantisch is. Das Feigenblatt. Nach dem die USA als freies Land ja schon immer den einen oder anderem Wahn durchgehen lassen, was auch grandioserweise in der Simpsons Folge Itchy&Scratchy&Marge dargestellt wurde (ab Minute 19, für all diejenigen hyperaktiven time-is-money freaks), ging auch der Protestantismus nich spurlos an Finnland vorbei.

Andereseits scheint sich Schlomo unterhalb eines Feigenblattes wohler zu fühlen als ohne.











Die Finnen sollten sich aber schon fragen ob bei Handgemengen gut gebauter Jünglingen mit einer großen starken Schlange sich sich an den Körpern entlang schlängelt das Feigenblatt dem ganzen wirklich die Sünde nimmt...







Immerhin fühlt man sich nachdem man durch den künstlerischen Sündenpfuhl gelaufen ist auf den Beichtstuhl-unibänken definitiv unwohl. Und sei es nur aufgrund protestantischer Handwerkskunst. Schlomo bekommt schon fast ein Hohlkreuz!

Dienstag, 14. Oktober 2008

Finnische Fahrtenplaner

Kennen kein geht nicht. Und das im wörtlichen Sinne. Während der/die tomanische ZugfahrerIn schon einmal flucht wenn ab halb 2 keine züge mehr fahren, ist das ein Gefühl das Finnen nicht kennen. Denn es gibt keine Minute in der man/frau in Helsinki nicht voran käme. Bei den heutigen Sprit und Strompreisen nicht möglich? Nun nur wenn man konventionell denkt.

Wobei sich die Finnen jetz allerdings schon die Frage gefallen lassen müssen, warum sie dann noch Atomkraftwerke bauen, und nich auf ebenfalls ressourcenärmere und schon länger erprobte Mittel umsteigen.